Fragen

Sie haben Fragen? Vielleicht finden Sie hier schon einige Antworten.


Warum lassen sich Zähne bewegen?


Die Kieferknochen und damit auch die darin wurzelnden Zähne reagieren ein Leben auf Druck und Zugwirkung. Ein lang anhaltender Druck auf die Zähne durch eine Klammer bewirkt somit auch im Erwachsenenalter noch Veränderungen der Zahnstellung.


Wann sollte eine Behandlung bei Kindern begonnen werden?


In der Regel nicht vor 9 Jahren, damit die Behandlung nicht zu lange andauert. Der Zahnwechsel ist meistens erst mit ca. 12–14 Jahren beendet, deshalb sollte eine Behandlung vorher nicht abgeschlossen werden.


Tut Kieferorthopädie weh?


Nein. Aber die ersten Tage mit einer Klammer sind gewöhnungsbedürftig und bei Kaubelastung reagieren die Zähne eventuell empfindlich.


Wann und wie lange müssen lose Klammern getragen werden?


Sie sollten täglich, ungefähr 16 Stunden lang, getragen werden. Am besten nachts und zusätzlich noch 6 Stunden am Tag. Je mehr eine Klammer getragen wird, desto größer ist die Wirkung und um so schneller kommt man zum gewünschten Ergebnis.


Müssen Zähne im Rahmen der Behandlung gezogen werden?


Selten. Nur in Ausnahmefällen ist tatsächlich der Platz für alle Zähne nicht ausreichend.


Was ist ein Bionator?


Der Bionator ist eine lose Spange zur Korrektur der Bisslage und des Gesichtswachstums. Bei Patienten mit korrekter Bisslage sowie bei ausgeprägtem Platzmangel und Drehständen der Zähne ist diese Spange jedoch ungeeignet.


Was bedeutet ganzheitliche Kieferorthopädie?


In der ganzheitlichen Kieferorthopädie stehen nicht ausschließlich Zähne und Gebiss im Vordergrund sondern werden im Zusammenhang mit dem gesamten Körper betrachtet. Daraus ergibt sich die enge Zusammenarbeit mit Sprachtherapeut, Physiotherapeut, Orthopäde, Kieferchirurg, Hals-Hasen-Ohrenarzt, Schlafmediziner und natürlich dem Hauszahnarzt in einem gemeinsamen Netzwerk.


Was ist die Lingualtechnik?


Bei der Lingualtechnik wird eine feste Spange an der Zungenseite der Zähne befestigt – und somit unsichtbar. Diese Methode ist jedoch unverhältnismäßig teuer und birgt einige Schwierigkeiten (veränderte Sprache, extreme Reizungen der Zunge).


Was steckt hinter dem Namen Invisalign®?


Invisalign® nennt sich eine Methode, bei der Zähne mit durchsichtigen, nahezu unsichtbaren Schienen in die gewünschte Lage bewegt werden. Invisalign   lässt sich in der Regel aber nur anwenden, wenn alle bleibenden Zähne schon da sind (meistens ab dem 13. - 14. Lebensjahr).

www.invisalign.de